Spanien
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Hauptstadt
Madrid
Bevölkerung
47 Millionen
Einheimischer Name
España
Region
Europa
Südeuropa
Zeitzonen
Mitteleuropäische Zeit
UTC+01:00
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Auf dieser Seite
Spanien ist nach Frankreich das meistbesuchte Land Europas — und für deutschsprachige Reisende seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Ziele überhaupt. Mallorca, Ibiza, die Costa del Sol, Barcelona und die Kanaren sind fester Bestandteil der Urlaubskultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch Spanien bietet weit mehr als Strandurlaub: die Architektur Gaudís in Barcelona, die Alhambra in Granada, die Pilgerroute des Jakobswegs, die Flamenco-Szene Andalusiens, die Pintxos-Bars des Baskenlandes, die zerklüfteten Küsten Galiciens, die Vulkanlandschaften der Kanaren und die Weinregionen Rioja und Priorat. Madrid pulsiert als politisches und kulturelles Zentrum mit Weltklasse-Museen (Prado, Reina Sofía, Thyssen-Bornemisza). Dazu kommt ein wachsender Tech-Sektor, erschwingliche Lebenshaltungskosten und ein Digital-Nomad-Visum, das Spanien auch für längere Aufenthalte interessant macht.
Visum und Einreisebestimmungen für Spanien
Spanien ist EU- und Schengen-Mitglied. EU-, EWR- und Schweizer Bürger reisen mit Personalausweis oder Reisepass ein und genießen volle Freizügigkeit — keine Visa, keine Beschränkungen. Deutsche, Österreicher und Schweizer können in Spanien leben, arbeiten und studieren, ohne eine Genehmigung zu beantragen. Bürger vieler Drittstaaten — USA, Kanada, Australien, Japan, Südkorea, UK, Mexiko, Argentinien, Chile, Kolumbien, Brasilien und zahlreiche weitere — dürfen visumfrei für Tourismus oder Geschäftsreisen bis zu 90 Tage je 180 Tage bleiben. Wer ein Schengen-Visum braucht, beantragt dieses beim spanischen Konsulat, oft über einen externen Dienstleister wie BLS International oder VFS Global. Für längere Aufenthalte — Arbeit, Studium, Familienzusammenführung, Ruhestand — ist ein nationales Visum (Typ D) nötig, das vor der Abreise beantragt werden muss. Nach Ankunft erfolgt die Anmeldung bei der Ausländerbehörde und die Beantragung der TIE-Aufenthaltskarte (Tarjeta de Identidad de Extranjero) innerhalb von 30 Tagen. Ab Oktober 2025 wird das EU Entry-Exit-System (EES) schrittweise eingeführt: biometrische Erfassung statt Passstempel.
Gängige Visumtypen
Schengen-Visum für Tourismus (Typ C)
Urlaub, Strandurlaub (Costa del Sol, Costa Brava, Balearen, Kanaren), Städtereisen (Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Granada), Kulturreisen, Jakobsweg, Festivals (Semana Santa, San Fermín, Feria de Abril, La Tomatina), Kreuzfahrt-Zwischenstopp
Schengen-Visum für Geschäftsreisen (Typ C)
Geschäftstreffen, Messebesuche (Mobile World Congress Barcelona, FITUR Madrid, Smart City Expo), Konferenzen, Verhandlungen, Firmenbesuche. Kein Arbeitsvisum — keine entlohnte Tätigkeit erlaubt.
Studentenvisum (Typ D)
Studium an spanischen Universitäten (Complutense Madrid, Universität Barcelona, IE Business School, ESADE), Austauschprogramme (Erasmus+), Promotion, Sprachkurse, Praktika. Vorsicht: Auch für kurze Studien- oder Sportprogramme unter 90 Tagen ist ein Visum nötig, wenn das Studium der Hauptzweck ist.
Arbeitsvisum (Typ D)
Beschäftigung mit Arbeitsvertrag eines spanischen Arbeitgebers, unternehmensinterne Versetzungen, Saisonarbeit in Tourismus, Landwirtschaft oder Gastgewerbe
Digital-Nomad-Visum (Visado para teletrabajo)
Für Fernarbeitende, die für Unternehmen außerhalb Spaniens arbeiten oder zu mindestens 80 % Einkünfte außerhalb Spaniens erzielen. Spanien hat dieses Visum 2023 eingeführt, um digitale Nomaden anzuziehen. Voraussetzung: Nachweis von Arbeitstätigkeit und ausreichendem Einkommen (mindestens 200 % des spanischen Mindestlohns).
Visum für Selbstständige und Unternehmer (Typ D)
Gründung eines Unternehmens in Spanien (emprendedor), freiberufliche Tätigkeit (autónomo), Investorenvisum bei Investitionen ab 500.000 € in Immobilien oder 1 Million € in Unternehmensanteile (Goldenes Visum — Auslaufregelungen beachten)
Visum für nicht-lukrativen Aufenthalt (Residencia no lucrativa)
Für finanziell unabhängige Personen — Rentner, Privatiers, Frührentner —, die in Spanien leben möchten, ohne dort zu arbeiten. Nachweis regelmäßiger Einkünfte (ca. 28.800 €/Jahr für eine Person) und Krankenversicherung erforderlich.
Visum für Familienzusammenführung (Typ D)
Nachzug zu Ehepartnern, eingetragenen Partnern, minderjährigen Kindern oder Eltern, die in Spanien leben — sei es als spanische Staatsbürger oder als Inhaber einer Aufenthaltsgenehmigung
Working-Holiday-Visum
Für junge Erwachsene (18–30 bzw. 18–35) aus Partnerländern mit bilateralem Abkommen: Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea. Kombination aus Reisen und bezahlter Arbeit.
Praktische Hinweise für die Reise nach Spanien
Reiseführer
Spanien ist das zweitmeistbesuchte Land der Welt — und das aus gutem Grund. Die schiere Vielfalt auf der Iberischen Halbinsel und den Inseln ist kaum zu überbieten: von den schneebedeckten Pyrenäen und den grünen Buchten des Baskenlandes über das sonnenverbrannte Hinterland Kastiliens und die maurischen Paläste Andalusiens bis zu den Vulkanlandschaften Lanzarotes und den Kiefernwäldern La Palmas. Barcelona allein lohnt eine Reise — Gaudís unvollendete Sagrada Família, die Rambla, das gotische Viertel, die Foodhallen der Boquería und das Strandleben der Barceloneta verschmelzen zu einer Stadt, die Architektur, Kulinarik und Mittelmeerlifestyle verbindet wie keine zweite. Madrid kontert mit dem goldenen Dreieck der Kunst (Prado, Reina Sofía, Thyssen-Bornemisza), dem Retiro-Park, Tapas-Gassen wie der Cava Baja und einem Nachtleben, das erst nach Mitternacht beginnt. Andalusien ist ein eigener Kontinent: die Alhambra in Granada, die Mezquita in Córdoba, Sevillas Alcázar und Flamenco-Tablaos, die weißen Dörfer der Sierra de Grazalema und Jerez mit seinen Sherry-Bodegas. Mallorca bietet weit mehr als Ballermann — die Serra de Tramuntana ist UNESCO-Welterbe, Palma hat sich zur Lifestyle-Hauptstadt entwickelt, und im Norden liegen Buchten, die es mit der Karibik aufnehmen. Die Kanaren sind ein Ganzjahresziel: Teneriffa mit dem Teide (höchster Berg Spaniens), Gran Canarias Dünen von Maspalomas, Fuerteventuras Surfstrände und La Gomeras Lorbeerwälder. Dazu kommt die spanische Küche — keine bloße Landesküche, sondern ein UNESCO-Kulturerbe: Paella in Valencia, Pintxos im Baskenland, Jamón Ibérico aus der Extremadura, Pulpo á la Gallega in Galicien, Churros con Chocolate in Madrid und die molekulare Avantgarde in Restaurants wie dem Celler de Can Roca oder dem Disfrutar. Der Jakobsweg (Camino de Santiago) zieht jährlich Hunderttausende Pilger und Wanderer an — von den Pyrenäen durch Navarra, Rioja, Kastilien und Galicien bis zur Kathedrale in Santiago de Compostela. Spaniens Feste sind legendär: die Tomatenschlacht La Tomatina, der Stierlauf San Fermín in Pamplona, die Semana Santa in Sevilla, die Fallas in Valencia mit ihren brennenden Skulpturen und Karneval auf den Kanaren. Für Strandurlaub gibt es Tausende Kilometer Küste — Costa Brava, Costa Blanca, Costa del Sol, Costa de la Luz — plus unberührte Buchten auf den Balearen und Atlantikstrände in Galicien und Asturien.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Mallorcas versteckte Buchten in der Serra de Tramuntana, Ibizas türkise Calas, Menorcas unberührte Strände, Teneriffas Vulkanstrände, Fuerteventuras Surfparadiese, Gran Canarias Dünenlandschaft, Costa Bravas Felsbuchten, Costa del Sols Sonnentage und Galiciens wilde Atlantikküste — Spanien bietet für jeden Strandtyp die passende Küste.
Von Gaudís Sagrada Família und Park Güell in Barcelona über die Alhambra in Granada und die Mezquita in Córdoba bis zum Prado in Madrid — Spanien vereint maurische, gotische, Renaissance- und avantgardistische Architektur wie kein zweites europäisches Land. Dazu kommen 49 UNESCO-Welterbestätten.
Pintxos-Hopping in San Sebastián (meiste Michelin-Sterne pro Quadratmeter weltweit), Paella am Strand von Valencia, Sherry-Verkostung in Jerez, Rioja-Weingüter mit Architektur von Gehry und Calatrava, Schinkenrouten durch die Extremadura und katalanische Avantgardeküche — Spaniens Gastronomie ist Weltklasse.
Der Jakobsweg (Camino de Santiago) als Fernwandererlebnis, Picos de Europa im wilden Norden, Pyrenäen-Durchquerungen, Vulkanwanderungen auf Teneriffa (Teide) und Lanzarote, Schluchtwanderungen in Andalusien (El Caminito del Rey), Lorbeerwälder auf La Gomera und die Dolomiten-ähnlichen Felsformationen von Montserrat bei Barcelona.
Semana Santa in Sevilla mit dramatischen Prozessionen, La Tomatina (Tomatenschlacht), San Fermín in Pamplona, Fallas in Valencia mit meterhohen brennenden Figuren, Karneval auf den Kanaren, Flamenco-Tablaos in Madrid und Sevilla, und ein Nachtleben, das in Madrid und Barcelona erst nach Mitternacht beginnt.
Barcelona (Gaudí, Gotisches Viertel, Strand), Madrid (Museen, Tapas, Parks), Sevilla (Flamenco, Alcázar, Orangenbäume), Valencia (futuristische Stadt der Künste, Paella-Ursprung), Bilbao (Guggenheim-Museum, Pintxos), Granada (Alhambra, Albaicín), San Sebastián (Strände, Gastronomie) und Málaga (Picasso, Altstadt-Renaissance).
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