Überblick
Kolonial- & Art-déco-Architektur
Streetfood & kulinarische Hauptstadt
Bollywood & Entertainment
Waterfront & Inselausflüge
Urbane Kultur & lebendige Stadt
Märkte & Shopping
Mumbai ist Indiens Stadt des Geldes und der Träume — eine schmale Halbinsel mit 20 Millionen Einwohnern, auf der Bollywood-Filmsets, Art-déco-Wohnblöcke, viktorianisch-gotische Bahnhöfe und einige der größten Slums Asiens in einer Dichte koexistieren, die jede andere Stadt überfordern würde, hier aber irgendwie funktioniert. Das Gateway of India rahmt den Hafen, in dem Kreuzfahrtschiffe und Fischerboote sich das Wasser teilen. Die Dabbawalas liefern täglich 200.000 selbstgekochte Mittagessen mit einer logistischen Präzision, die die Harvard Business School untersucht hat. Lokalbahnen befördern 7,5 Millionen Pendler täglich in Waggons, die so voll sind, dass Stammfahrer eine eigene Einstiegstechnik entwickelt haben. Und durch all das hindurch ernährt sich Mumbai mit Streetfood, das wohl Indiens bestes ist — ein Vada Pav vom Eckstand kostet ₹20 und hält jedem Restaurant stand. Die Stadt gliedert sich grob in Süd-Mumbai (Kolonialarchitektur, Geschäftsviertel, Sehenswürdigkeiten), die Western Suburbs (Bandras Cafés und Nachtleben, Juhu Beach, Bollywood-Studios in Goregaon) und die weitläufigen nördlichen Ausläufer. Anders als Delhis Monumente oder Jaipurs Paläste ist Mumbais Attraktion die Erfahrung der Stadt selbst: wie sie sich bewegt, isst, arbeitet, kreiert und niemals ganz schläft. Wer nur das Gateway und die Elephanta-Höhlen abhakt, verpasst das Wesentliche — um Mumbai zu verstehen, muss man um Mitternacht am Juhu Beach Pav Bhaji essen.
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